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    Warum sich ein Buch erst real anfühlt, wenn ich es in der Hand halte

    Eigentlich ist das absurd. Ich verbringe Monate mit einem Buch. Manchmal Jahre. Ich schreibe Zehntausende Wörter. Ich lösche welche. Schreibe sie neu. Verschiebe Szenen. Diskutiere mit Figuren, die selbstverständlich nicht antworten, oder zumindest nicht auf eine Art, die ich außerhalb meines Autorinnenlebens öffentlich zugeben würde. Ich überarbeite. Ich lektoriere, bzw. treibe Lektor:innen mit meinen Büchern in den Wahnsinn. Ich korrigiere. Ich fluche über Buchsatz, wobei das mit Vellum auch besser geworden ist. Ich starre Cover an. Diskutiere mit der Designerin. Ich exportiere Dateien mit Namen wie: FINAL_final_JETZTaberwirklich_final_v7.pdf  Das ist kein Witz und trotzdem passiert etwas Merkwürdiges: Solange ein Buch nur auf meinem Bildschirm existiert, fühlt es sich für mich nie…

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