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    Warum wir unsere eigenen Erfolge oft zu spät bemerken

    Vor ein paar Tagen saß ich in meiner Graduierungsfeier. Eigentlich ziemlich müde, denn die Woche war voll gewesen.Die Kamera war aus, weil ich auch so aussah, als wäre die Woche lang gewesen und ich hatte keine besonderen Erwartungen. Ich wollte einfach nur dabei sein, als wäre das – Monate nach meiner Bacheorarbeit – eben einfach noch der offizielle Abschluss. Und dann wurde mein Name aufgerufen und ich habe den Best Thesis Award gewonnen. In den Tagen danach habe ich oft darüber nachgedacht, warum sich manche Erfolge so seltsam anfühlen. Nicht schlecht, auf keinen Fall, aber irgendwie unwirklich. Vielleicht liegt es daran, dass wir den Weg kennen, die Zweifel, die langen…

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    Warum gute Lektorate manchmal weh tun

    Und warum das wichtig ist. Ich habe diese Woche ein Manuskript abgeschlossen. Also … fast. Denn wer schon einmal ein Buch geschrieben hat, weiß: „Abgeschlossen“ ist ein sehr flexibler Begriff. Und Julian würde wahrscheinlich sagen: Das müssen wir noch einmal genauer betrachten, denn eigentlich bedeutet es meistens: Für diese Runde abgeschlossen. Oder für diesen Moment, bis die nächste Person draufschaut. Vor kurzem kam Grayson & Julian Band 1 aus dem Lektorat zurück. Und ich habe gelacht. Wirklich. Okay, nicht immer sofort, manchmal auch erst nach einer kurzen Phase des Leidens.😄 Aber ich habe gelacht, denn gute Lektor:innen haben eine besondere Fähigkeit: Sie finden genau die Stellen, an denen man selbst blind geworden ist.…

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    Warum ich meine eigenen Bücher noch einmal neu erzähle

    Die Frage wird mir natürlich immer mal wieder gestellt. Warum überarbeitest du alle Bücher – bis auf eines, okay – die doch schon veröffentlich sind?  Und die ehrliche Antwort darauf lautet: Weil ich es kann.  Nein Spaß. Das kann ich natürlich nur, weil ich Selfpublisherin bin.  In Wahrheit tue ich es, weil ich zum einen eine andere Autorin bin und weil mein Universum mit Grayson einen anderen Bogen bekommen hat, den ich auch gern darin erzählen möchte.  Und ja, Geschichten wachsen natürlich auch mit uns und ich merke sehr deutlich, weil ich ja noch nicht alle Geschichten von den Musikern geschrieben habe, dass es nicht mehr passt, was ich da…

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    Wenn eine Geschichte plötzlich wieder atmet

    Es gibt diesen Moment beim Überarbeiten, den ich so oft vergesse. Dabei ist er eigentlich der schönste Teil bei all der Arbeit.    🖤 Wenn aus „fertig“ mit dem Manuskript ein „echt“ wird.  Ich habe in der letzten Woche die Überarbeitung von Flash Fame abgeschlossen. Okay, fast, weil ich immer noch nicht wirklich loslassen kann. Der Buchsatz steht noch bevor und da werde ich die letzte, endgültige Runde drehen.  Ich habe ein neues Programm ausprobiert und was soll ich sagen? Ich habe es geliebt den Buchsatz mit dem freien Programm für Selfpublisher zu machen, weil man unfassbare Möglichkeiten zur Gestaltung hat. Ich wurde aber zu pedantisch dadurch und das neue…

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    Warum ich selbst nach der zehnten Überarbeitung noch unsicher bin

    Eigentlich müsste ich inzwischen Sicherheit empfinden. Wirklich. Ich kenne diese Geschichte in- und auswendig.Ich habe sie geschrieben und überarbeitet, neu aufgebaut und Kapitel verschoben. Szenen gestrichen und Neue eingefügt. Und trotzdem sitze ich manchmal vor dem Manuskript und denke: Ist das überhaupt gut? 🖤 Das Seltsame am Überarbeiten? Ich glaube, viele stellen sich Überarbeitungen so vor: Man nimmt einen fertigen Text, macht ihn ein bisschen hübscher, korrigiert Fehler und dann ist irgendwann alles perfekt. Aber so fühlt es sich nicht an. Zumindest nicht für mich. Es fühlt sich eher an wie: Immer tiefer graben. ✍️ Wenn man plötzlich alles sieht Je länger ich an einer Geschichte arbeite, desto mehr sehe ich. Nicht nur…

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    Ugh – es gibt solche Wochen, oder?

    Manchmal passt alles zusammen und manchmal irgendwie gar nicht. So war das Wochenende und noch viel schlimmer. Anstatt mit meiner Überarbeitung des zweiten Bandes von Grayson und Julian weiter zu kommen, hat mich Migräne überfallen. Wobei ich immer sage, ich weiß gar nicht, ob das Migräne ist. Ich habe diese Art von Kopfschmerzen super selten – wenn ich Pech habe zweimal im Jahr. Da helfen keine Medikamente und eigentlich will ich nur liegen. Übelkeit bekomme ich oft erst, wenn die Kopfschmerzen endlich abebben. Samstagmittag ging es los. Herrlich. Nicht. Dabei hatte ich ein richtig volles Wochenende. Wir haben uns jeden Tag mit lieben Menschen getroffen, was schön war, aber die…

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    Wenn das Leben laut ist – und die Geschichten trotzdem kommen

    Kennt ihr diese Wochen, wo man denkt, nee, ist auch gut jetzt? Da passiert nicht mal was Schlimmes, sondern irgendwie ist alles ein bisschen … viel. So ist es gerade bei mir und es hört auch erst mal nicht mehr auf. Und ich bin ja so ein Routinemensch. Am liebsten zu Hause, mit den gleichen Abläufen und bitte mit wenig Terminen, wo ich das Haus noch mal verlassen müsste … Nennt sich wahrscheinlich auch introvertiert – und mein Mann hat mir einfach ein schönes Büro gebaut. So. Aber Spaß beiseite … letzte Woche waren schon ein paar Knaller dabei, besonders im Brotjob – ihr wisst ja alle, wie die wirtschaftliche…

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    Wenn aus einer Nebenidee ein eigenes Buch wird

    Manchmal entstehen Geschichten nicht, weil man sie plant. Sondern, weil sie sich einfach nicht aufhalten lassen. Klingt merkwürdig? Ist aber so … Und genau das ist mir gerade passiert. 🖤 Eigentlich war das gar nicht geplant Passiert ist es, als ich Flash Fame überarbeitet habe, nachdem ich Julian und Grayson geschrieben habe. Da hat sich auf einmal wie so ein Aha-Erlebnis für mich ergeben, womit ich nicht gerechnet habe. Grayson ist für mich zu jemandem geworden, der ein bisschen über meinem Universum steht. Vielleicht, weil er nicht so viel spricht oder weil er alles weiß.  In meinem Kopf hat er eine zweite Perspektive eingenommen, die den Blick von Außen auf…

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    Von Gesprächen am Freitag zu einem Podcast – wie „Küsse, Klischees und Katastrophen“ entstanden ist

    In meinem Newsletter am letzten Samstag habe ich über ein neues Projekt geschrieben.  Was ich gemeinsam mit einer lieben Kollegin – eigentlich meiner partnerin-in-crime – auf die Beine stelle.  Es hat ganz langsam angefangen. Mit einem Gespräch. Mit einer Idee. Einem … „was wäre, wenn wir das wirklich machen?“ Dann merkt man erst Wochen später, dass damit wirklich was angefangen hat. Und dann wurde aus ersten Gesprächen an Freitagen mehr, als wir am Anfang gedacht haben. In meinem Newsletter habe ich immer wieder davon erzählt.  Von Gesprächen, Ideen und dem Gefühl, dass da was wächst.  Und auf einmal: Boom. Entwickelte sich alles richtig, richtig schnell. Wir wurden konkreter. Strukturierter. Es gab…

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    Ich bin zurück – zwischen Pause, Geschichten und einem neuen Rhythmus

    Manchmal merkt man erst, dass man gefehlt hat,wenn man wieder da ist. Oder so.  Und vielleicht ist das hier genau so ein Moment. Ich bin zurück. Nicht mit einem großen Knall.Nicht mit einem perfekten Plan.Sondern eher leise.Ein bisschen sortierter.Ein bisschen ehrlicher. Denn ich gebe zu. Ich habe so viel probiert. Marketingpläne über Marketingpläne. Nichts hat funktioniert. Weil ich immer denke, ich bin nicht gut genug. Jetzt bin ich wieder ein bisschen besser aufgestellt und es geht. Aber ich kenne mich. Der nächste Absturz kommt. Bestimmt.    🌸 Zwischen Pause und Neuanfang Die letzten Tage rund um Osternhaben sich für mich wie ein Zwischenraum angefühlt. Nicht mehr ganz Anfang des Jahres.Aber…

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