Wenn das Leben laut ist – und die Geschichten trotzdem kommen
Kennt ihr diese Wochen, wo man denkt, nee, ist auch gut jetzt? Da passiert nicht mal was Schlimmes, sondern irgendwie ist alles ein bisschen … viel.
So ist es gerade bei mir und es hört auch erst mal nicht mehr auf. Und ich bin ja so ein Routinemensch. Am liebsten zu Hause, mit den gleichen Abläufen und bitte mit wenig Terminen, wo ich das Haus noch mal verlassen müsste … Nennt sich wahrscheinlich auch introvertiert – und mein Mann hat mir einfach ein schönes Büro gebaut. So.
Aber Spaß beiseite … letzte Woche waren schon ein paar Knaller dabei, besonders im Brotjob – ihr wisst ja alle, wie die wirtschaftliche Lage gerade überall ist und wie ätzend das alles ist mit der Welt. Schön ist also anders und ich schätze, es wird noch schlimmer. Ich versuche, nicht zu viel darüber nachzudenken – aber ich bin nun mal auch ein Overthinker.
Das beeinflusst mein Schreiben und meine Kreativität mal mehr, mal weniger. Ich kann es nicht immer komplett trennen, so hart ich auch daran arbeite.
✨ Und dann kommt eine Idee
Mitten in all dem Chaos aus Brotjob und Kreativität kommt dann eine neue Geschichte. Sie fängt mit einem Gedanken an oder einem Bild und dann ein leises „Was wäre, wenn …“
Und wenn sie lauter wird und einen nicht mehr loslässt, fängt man eben auch schon mal n, zu recherchieren und denkt: Yes, das will ich schreiben.
🌈 Eine neue Geschichte entsteht
Genau so war es in der leztten Woche. Ich hatte eine neue Romanidee und es ist wieder eine Gay Romance. Ich glaube, Julian und Grayson haben da etwas in mir berührt. Auch wenn es keine Idee innerhalb meines bestehenden Universums ist, vielleicht ist da ein kleiner Faden, der zu Julian führt und sie doch noch verknüpft.
Aber die Geschichte selbst steht für sich und irgendwie macht es das ja auch so spannend.
✍️ Schreiben bleibt
Irgendwie ist es ein schönes Gefühl zu wissen, während da draußen so viel passiert, dass mein Schreiben bei mir bleibt. Meine Figuren. Das sie mir neue Figuren vorstellen und mir irgendwie Trost geben, wenn ich sonst nicht wirklich weiter weiß.
So geht es mir insbesondere gerade mit Julian und Grayson, an deren zweitem Band ich gerade vorbereitend für das Lektorat arbeite. Und es ist viel mehr, als ich gedacht habe. Aber es ist gut. Und ich hoffe, dass ich diese Woche damit fertig werde, damit ich mich auf Flash Fame 1 stürzen kann. Es wird Zeit.
Ich bin nicht immer schnell und schon gar nicht perfekt, aber ich bin gerade konstant und das kenne ich so fast gar nicht von mir.
🏊♀️ Kleine Dinge, die helfen
Wenn man den Kopf frei bekommen möchte. Endlich gehe ich wieder schwimmen, weil das Schwimmbad so lange zu war und das hat letzte Woche so gut getan. Diese Woche, mal sehen …, aber es ist ein Rhythmus, der hilft und vor allem wird mein Kopf im Wasser leiser. Einfach nur die Bewegungen und die Ruhe, die darin liegt.
🌱 Vielleicht reicht das
um gerade alles auszuhalten und vielleicht müssen Wochen nicht immer besonders sein. Oder?
Was mich gerade freut ist, dass ich auch weiterschreibe, wenn es mir nicht gutgeht. Das kenne ich sonst nicht so von mir. Aber vielleicht habe ich endlich verstanden, dass es meine Therapie ist.
Und vielleicht ist genau das das Wichtigste.
🖤
eure