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Monatsrückblick Mai 2024

31 Tage meines Lieblingsmonats sind schon wieder vorbei.

Wow. Mai ist immer mein Lieblingsmonat. Warum? Das erfahrt ihr gleich. Ich kann gar nicht glauben, dass er schon wieder vorbei ist.

Was war los im Mai 2024?

  • Weiterhin eine ruhige Kugel auf Social Media und das habe ich stattdessen getan
  • Erfahrung im Mai
  • Highlights im Mai
  • Was habe ich gelesen?
  • Song des Monats und Podcast

Ich bin weiterhin sehr ruhig auf Social Media, weil im Hintergrund noch immer meine Planung läuft, alles anders, fitter, schlanker – auf Neudeutsch – leaner zu machen. Ich arbeite mich durch Kurse nach Kursen, um für mich einen Weg zu finden, wie mein Marketing besser funktionieren und wie ich meine Lesenden besser unterhalten kann. Das wird noch eine Weile dauern. Einen richtigen Neustart habe ich inzwischen für Juli 2025 geplant. Das klingt unheimlich weit entfernt, doch meine Liste ist lang und ich habe nicht mal halbwegs alles abgearbeitet, was für den Monat Mai bei den To-dos eingetragen war. Und ich musste auch mal wieder feststellen, dass eine Planung ja ganz nett ist, aber … Im Mai waren unheimlich viele Feiertage, was ich geliebt habe, weil ich dadurch manchmal ganze fünf Tage am Stück von meinem Brotjob frei hatte. Und es hat mir auch gezeigt, erneut und nochmal viel deutlicher als ohnehin schon, dass ich mich von diesem immer weiter entferne. Natürlich mache ich meine Arbeit, aber es berührt mich kaum noch.

Im Mai war ich unheimlich fleißig, was meine Fortbildungen angeht. Ich glaube, so fleißig war ich echt noch nie. Ich habe eine Klausur geschrieben, für mein Studium bleiben damit noch 4. Eigentlich wollte ich direkt Anfang Juni die Nächste schreiben, aber das wird nichts. Ich warte gerade noch auf 3 Noten, da ich eine Hausarbeit, eine Präsentation und ein Projekt final eingereicht habe. Für die Klausur gab es eine 1,0, darüber bin ich sehr erleichtert, denn ich habe ewig gelernt. Außerdem habe ich von zwei weiteren Projekten die 1. Phase eingereicht, die letzten beiden Projekte in meinem Studium. An der Seminararbeit sitze ich noch, eigentlich wollte ich die auch bis heute eingereicht haben, aber nun ja. Und ich lerne weiterhin für eine Klausur. Viel, aber ich weiß, dass ich dem Ende näher komme und mich bald mit einem Thema für die Bachelorarbeit beschäftigen muss. Sehr aufregend.

Außerdem habe ich meine letzte Prüfungsleistung für meine Ghostwriting Fortbildung eingereicht. Damit ist das so gut wie abgeschlossen. Ich warte noch auf die Bewertung und dann die Abschlusslektion und schon bin ich in der Lage, Ghostwriting in mein Portfolio aufzunehmen. Wer also (absolut diskrete) Unterstützung der anderen Art beim Schreiben braucht – contact me.

Natürlich haben wir die Zeit der Feiertage auch für Ausflüge genutzt und waren unter anderem am Rheinufer in Mainz. Das war wirklich richtig schön.

Lektorate durfte ich auch machen. Unter anderem von der wunderbaren Autorin Kira Stern, Nella Beinen und Stefanie Brunswick. Bei allen drei könnt ihr euch auf wundervolle neue Romane freuen. Aber mehr dazu auch in meinem Lektoratsblog.

Und ich bin nun auch verstärkt als Elternbeirätin in der Grundschulklasse von meinem Jüngsten tätig. Das Amt wollte ich nie machen, aber wenn man raus will aus dem Elternabend, übernimmt eben auch solche Ämter. Und irgendwie kam es dann dazu, dass ich im Festkomitee für das alle 4 Jahre stattfindende Schulfest der Grundschule gelandet bin. Nun organisiere ich nicht nur die Klassenaktivität – und das als wohlgemerkt stellvertretende Elternbeirätin – sondern helfe auch noch mit, das Fest komplett auf die Beine zu stellen. Inzwischen, zwei Wochen bevor das Fest steigt, fühle ich mich, als würde ich ein Festival von einer Woche organisieren und nicht nur ein Schulfest von 3 Stunden. Ich bin froh, wenn es vorbei ist, auch wenn ich dadurch mein Netzwerk echt erweitert habe, was mir sonst nie liegt. Na ja, die meisten werde ich nie wieder sehen.

Eine Erfahrung der anderen Art hatte ich auch. Ich bin ja ein people pleaser. Also ich versuche immer alle Menschen in meinem Umfeld glücklich zu machen und dabei vergesse ich gern meine eigenen Bedürfnisse.

Ich bin introvertiert. Heißt: Ich fühle mich in Menschengruppen oftmals nicht wohl und bin auch gern mal für mich oder nur mit meiner Familie zusammen. Am glücklichsten bin ich eigentlich, wenn abends die Tür zu ist oder bei regennassem Wetter, meine Familie daheim ist und wir nur zu viert sind. Natürlich mag ich die Menschen, mit denen ich zu tun habe sehr, aber das ist mein safe space, hier tanke ich meine Batterien auf und Umgang mit Menschen saugt fast alles aus mir raus, bis hin zur richtig krankmachenden Erschöpfung – was aber eben nicht heißt, dass es mir nicht gefällt. Meine Arbeit hat da noch mal eine Sonderstellung. Ich arbeite in einem grandios tollen Team. Ich mag alle Menschen in meinem kleinen Team, aber auch die, die zum erweiterten Team gehören. Es gibt wirklich niemanden, wo ich sagen würde, och ne, mit dem/der möchte ich nicht mal eine Minute meines Tages verbringen. Dennoch bin ich ein sehr privater Mensch. Ich versuche, mein Privatleben so wenig wie möglich mit dem Berufsleben zu vermischen. Das habe ich einmal nicht getan und es gab nur Probleme. Natürlich gibt es Kolleginnen, die zu Freundinnen geworden sind, aber das ist meist außerhalb meines Teams.

Nun der Knackpunkt: Ich arbeite in einer Firma, wo die Leute es lieben – wirklich, ich übertreibe nicht – sich privat zu treffen. Ich hatte mal ein internes Vorstellungsgespräch, ich hatte keine Chance auf die Stelle, aber wenn ich sie bekommen hätte, hätte ich abgelehnt, weil das Team privat oft wandern geht. Ähm, was? Ich habe so kaum Zeit für Freunde und Familie, da schließt sich das für mich aus. Wie dem auch sei, bei uns im Team ist es ganz groß, sich privat zum Grillen einzuladen. Das ist auch okay, wer das mag, soll das machen. Hier gibt es sicher auch viele, die sagen würden, wow ist doch cool. Ja, ist es auch – wenn man das mag. Ich mag es nicht. Unterteam alleine vielleicht noch, aber in der großen Runde, nope. Nun gut. Es kam natürlich so, dass ein neuer Kollege zu sich nach Hause einlud und für mich war klar, ich werde nicht hingehen. Und zum ersten Mal habe ich keine Ausrede erfunden, sondern klar gesagt, dass ich das derzeit nicht kann und nicht möchte, private Einladungen in der Regel nicht annehme, weil ich einfach zu viel zu tun habe. Die Rückantwort war dann mansplaining vom Feinsten, ich kann es nicht anders sagen und ich bin eigentlich sonst nicht wirklich feministisch, weil mir das alles viel zu anstrengend ist. Wie dem auch sei. Er schrieb, dass er das versteht und respektiert. Da hätte die Antwort aufhören können. Tat sie aber nicht. Sondern sie ging weiter, indem er mir alles Mögliche erklärte, was sich nicht nur inhaltlich widersprochen hat, sondern einfach auch entgegen dem eigentlichen Respekt ging und nichts mit meiner Situation zu tun hatte. Was sollte ich dazu noch sagen? Und kaum war ich aus der Nummer draußen, kam die nächste Grilleinladung. Ich habe fast gelach-weint, weil ich dachte, ich lebe in einer verdammten Satire. Wie dem auch sei. Für mich habe ich daraus gelernt, dass es manchmal fast einfacher ist, sich blöde Ausreden einfallen zu lassen, als um Verständnis zu bitten.

 

Neben den vielen Feiertagen im Mai, war für mich mein Highlight mein Geburtstag. Ja, ich bin ein Maikäferchen und noch dazu ein Zwilling. Ich liebe das Sternzeichen ja. Sorry, ganz egal, was viele Leute sagen. Ich bin happy damit und es hat sicher einen Grund, warum ich 10 Tage zu spät auf die Welt kam und Zwilling wurde.

An meinem Geburtstag nehme ich mir immer frei und mein Mann auch – wenn er auf einen Wochentag fällt so wie dieses Jahr. Und dann genieße ich meist einfach die Zeit. Manchmal habe ich Lust, ein wenig zu feiern, dann lade ich auch mal ein, aber meistens wünsche ich mir einfach nur Zeit mit der Familie und in diesem Jahr war der Tag sehr gut. Einfach sehr gut. Den Vormittag habe ich mit meinem Mann verbracht, Mittags haben wir lecker zusammen gegessen, am Nachmittag habe ich mit den Kindern und meinem Mann Boardgames gespielt, meine Eltern kamen auf einen Kaffee vorbei und das war für mich besonders schön. Dabei muss man bedenken, dass sie spontan kamen und da meine Mutter an Depressionen leidet, ist es fast ein Wunder, wenn sie das Haus derzeit verlässt. Mein Vater war sehr krank zu Beginn des Jahres, daher war es eine schöne Überraschung. Am Abend hatte ich mein Dinner Date mit meinem Mann. Nur wir beide. Lecker Tapas essen und danach sind wir noch durch den Ort flaniert. Die Sonne ließ sich blicken und es fühlte sich beinah wie Urlaub an. Schade, dass am nächsten Tag wieder die Arbeit rief.

Mehr brauche ich gar nicht. Keine großen Geschenke. Keine Party. Einfach Zeit mit meinen Lieben.

Daneben habe ich noch ein paar Schritte eingeleitet für Ende des Jahres, was meine buchigen Aktivitäten angeht. Aber das verrate ich an anderer Stelle. Seit gespannt.

Außerdem durfte ich im Mai an einer tollen Aktion von Kassia L. Hill teilnehmen. Mit anderen Autorinnen haben wir uns zusammengetan und unsere kostenlosen Geschichten promotet. Ihr habt das nicht mitbekommen? Dann könnt ihr alle Autorinnen und ihre Geschichten noch mal hier auf meinem Blog finden.

Was habe ich gelesen?

Viel Zeit hatte ich tatsächlich dieses Mal nicht, was mich auch immer ein wenig ärgert, aber ich bin bei der Praxis geblieben vor dem Einschlafen zu lesen, wenn ich noch Zeit hatte oder nicht zu müde war.

Diesen Monat habe ich es (fast) geschafft, ein Buch zu lesen. Noch mal Sarah Adams, weil mir das gerade am meisten Spaß bringt:

The Rule Book

Songs!

Ich bin vielleicht manchmal auch für eine Überraschung gut. Diesen Monat ist es ein Country Rocksong. Ja, richtig gelesen. Ich mag Country. Wenn ihr das meiner Hostmom in South Carolina erzählt, wird sie laut lachen, denn als ich mit 16 dort war, fand ich das einfach … na ja.

Also, diesen Monat empfehle ich euch

Luke Combs und sein Cover von Fast Car.

Irgendwie erinnert es mich an einen lauen Sommerabend auf dem Land in den USA oder auf einem Roadtrip in den rabenschwarzen Nächten auf dem Highway.

Da fällt mir ein … ich vermisse die USA.

Podcasttechnisch gibt es nichts Neues. Ich höre weiterhin

Unter uns Moms

Auch weil ich gerade nichts anderes toll finde.

Und damit habe ich alles erzählt, was ich im Mai getan habe. Na ja, fast. Ihr wisst ja jetzt, ich bin auch ein sehr privater Mensch und ein paar Überraschungen muss ich noch für mich behalten.

Folgt und lest bei Kassia L. Hill vorbei – sie ist meine Partnerin in Crime in so vielem. Danke, dass es dich gibt und dass du es mit mir aushältst.

Ach ja: Und abonniert schon mal meinen Newsletter. Da gibt es eine Gratis-Geschichte. Ansonsten ist er momentan eher leblos, aber ich arbeite daran. Und ich habe mir als Ziel gesetzt, im Juli damit wieder durchzustarten. Also stay tuned. Ich arbeite fleißig daran.

Ihr könnt mir aber gern schreiben, was ihr im Newsletter drin haben wollen würdet.

Und ihr kennt meine Bücher noch nicht? Dann könnt ihr sie hier alle bestellen.

Ich freue mich, wenn sie euch gefallen und schreibt mir gern eine Rezension. Davon habe ich wirklich wenige.

Bleibt gesund, folgt euren Träumen und natürlich:

Rockt on, meine Rockeronies

eure

3 Comments

  • Stefanie

    Wow, ich bin geflashed, was du alles noch neben der Arbeit machst. Und Familie. Ich ziehe meinen Hut!

    Diese privaten Treffen von und mit Arbeitskollegen…. schwierig…. also sowas mach ich auch nur, wenn ich wirklich mich sehr sehr SEHR gut mit ihnen verstehe. Ansonsten sehe ich das so… es sind Arbeitskollegen. Arbeit ist Arbeit und privat ist privat. Meistens wird eh dann hinterher gelästert.

    • Sophie M. Seller

      Danke dir, aber ach … ich glaube nicht, dass es wirklich so viel ist, wie es klingt. Und meine Familie geht immer vor. Wenn die Kids mich brauchen, bin ich da. Egal ob Schule, Ausflug oder gemeinsam spielen.

      Hach ja. Genau. Ich sehe das wie du. Ich bin einfach nicht der Typ dafür, mein privates Leben mit allen auf der Arbeit zu teilen. Ich habe wirklich Freundinnen gefunden in meinem Job, die ich auch privat sehe und das ist etwas, was ich echt schön finde. Aber – und das ist vielleicht auch ganz wichtig – ich arbeite nicht mit ihnen in einem Team. Ich mag meine Teamkollegen auch sehr, besonders von meinem engen Team, wir rede auch viel und schreiben auch mal privat, aber trotzdem haben alle auch ihr Leben und das soll auch so sein. Wir sehen uns manchmal ja automatisch mehr, als man die eigene Familie sieht. Muss ich dann auch noch meine Freizeit mit ihnen verbringen? Ich denke nicht. Und das mit dem Lästern … ja, das kann ich mir auch vorstellen, wenn auch in diesem Team gerade nicht so unbedingt. Aber auch hier: Man weiß es ja nicht. Eine Freundin hat mal ihren Kollegen klipp und klar gesagt: Ich mag euch, aber ihr seid nur Kollegen und nicht meine Freunde. So weit bin ich noch nicht, aber der Ansatz war ja mit dem Kollegen da und was ist passiert? Eine Diskussion und wie heroisch er doch war, weil er auch mal auf einem privaten Grillen war, obwohl er sehr gestresst war. Well, well … dabei habe ich meine Begründung gar nicht so offen gelegt und er weiß gar nichts, rein gar nichts über das, was alles abgeht. Na ja, demnächst gibt es dann eben wieder ‚Ausreden‘ für Absagen. Scheint wohl eher gewollt als die Wahrheit.

  • Kassia L. Hill

    Liebe Sophie,

    ich halte es sehr gerne mit dir aus. Ich hoffe sehr, das weißt du und ich finde es so toll, dass wir uns gefunden haben. 😃
    Private Einladungen von Kolleg:innen finde ich auch eher schwierig und halte beide Lebenswelten gerne getrennt. Da in meinem Beruf überwiegend Frauen arbeiten, artete das dann auch gerne mal aus, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt. Nee, das möchte ich nicht. Und so viel Freizeit bleibt ja auch gar nicht, neben Job, Familie, Schreiben und Lektorat – und in deinem Fall noch das Studium.
    Aber hey, dein Studium nähert sich dem Ende. Wahnsinn! Und dann noch mit so guten Noten. Ich bin wirklich beeindruckt.

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